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DISCOVER INDUSTRY MACHT LUST AUF BERUFE IN DER INDUSTRIE 4.0

In modernen Fabriken „sprechen“ Maschinen, Bauteile und Menschen miteinander, weisen einander Aufträge zu, informieren sich über die Produktion und takten Reparaturen ein. Dafür braucht man nicht nur hochmoderne Produktionsanlagen, sondern auch jede Menge IT. In der Industrie 4.0 sind deswegen nicht nur Ingenieurinnen und Ingenieure gefragt, sondern auch Fachkräfte für Informatik und Elektrotechnik. DISCOVER INDUSTRY – ZUKUNFT MIT DRIVE zeigt Schülerinnen und Schülern der Rumold-Realschule in Kernen von Donnerstag, 10. März, bis Freitag, 11. März 2022, wie vielfältig Berufe in der produzierenden Industrie sind und welche Chancen sie bieten. Der Erlebnis-Lern-Truck ist ein gemeinsames Angebot der BadenWürttemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands SÜDWESTMETALL und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

Im Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY lernen die Jugendlichen die Produktentstehung und die beruflichen Perspektiven in der Industrie kennen. „Wir brauchen für den Erhalt der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes junge MINT-Talente“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „DISCOVER INDUSTRY leistet dazu einen wichtigen Beitrag in der Berufsorientierungsphase.“ Stefan Küpper, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands SÜDWESTMETALL, ergänzt: „Mit DISCOVER INDUSTRY wollen wir Jugendliche an den Umgang mit Technologien und Methoden heranführen, die in unserer hochinnovativen Industrie benötigt werden, um den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten.“ Der Truck ist seit 2015 für das Programm COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg unterwegs und wurde als einer von „100 Orten für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ sowie mit einem Comenius EduMedia-Siegel 2021 ausgezeichnet.

Im Erlebnis-Lern-Truck gehen die Schülerinnen und Schüler mit den Coaches Ingenieurin Katinka Biebrich und Leichtbauingenieur Sulejman Zahirovic auf Streifzug durch die Geschichte der industriellen Entwicklung. Anschließend schlüpfen sie in die Rolle von Startup-Gründerinnen und Gründern, die ein neues Produkt auf den Markt bringen möchten. An fünf Arbeitsstationen erkunden sie, wie Produkte entstehen und welche Fachkräfte sie für jeden Produktionsschritt brauchen. Ihre Ergebnisse halten sie auf einem Tablet fest. An Station eins wandeln die Jugendlichen mit einem 3D-Scanner Objekte in ein digitales Modell um und erhalten so von ihrem „Prototypen“ CAD-Daten. An Station zwei tauchen sie mit einem Digitalmikroskop in die Werkstofftestung ein. An Station drei programmieren sie einen Industrieroboter und lotsen ihn zu vorgegebenen Markierungen. An Station vier testen sie an einer smarten Abfüllanlage, wie individualisierte Produkte in Serie gefertigt werden können.

An Station fünf erleben sie in einer Virtual-Reality-Anwendung die Fertigung eines Motorblocks und welche Rolle Logistik dabei spielt. Im Obergeschoss folgen vertiefende Workshops mit Aufgaben zur Programmierung, bei denen die Mädchen und Jungen die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik einbringen können. Informationen zu den Wegen in einen technischen Beruf ergänzen das Programm. In Zeiten von Corona ist der Erlebnis-Lern-Truck mit einem flexiblen, mehrstufigen Hygienekonzept unterwegs. Für den Fall von Schulschließungen gibt es Online-Workshops.