GFS

G-Gleichwertige F-Feststellung von S-Schülerleistungen.

Mit “gleichwertig” ist gemeint, dass die GFS bei der Bildung der Fachnote das gleiche Gewicht wie eine Klassenarbeit in dem jeweiligen Fach hat. Über die Verrechnungsmodalitäten – also Gewichtung schriftlich : mündlich –informiert der/die Fachlehrer/in am Schuljahresanfang.

Themen

Die Schüler/innen können und sollen Themen vorschlagen. Eine Beachtung der Lehrplanbezogenheit ist erwünscht. Für die Schüler/innen kann es hilfreich sein, wenn von den Fachlehrern/Fachlehrerinnen Themenvorschläge gemacht werden.

Letztendlich entscheidet der/die Fachlehrer/in, was organisatorisch machbar ist, ob ein bzw. welches Thema für eine GFSmöglich ist und wann diese zeitlich sinnvoll erfolgen soll.

Nach Kenntnisnahme der vollständig ausgefüllten GFS -listen der jeweiligen Klasse erfolgt – sofern notwendig eine Verständigung der in einer Klasse unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen im Hinblick auf eine ,,gleichmäßige Verteilung“- insbesondere unter Berücksichtigung der ein– bzw. zweistündigen Fächer.

Formen

Als GFS können beispielsweise gewählt und gewertet werden : Vortrag, Präsentation mit Folien, Powerpoint , Vorführung eines Experimentes mit Erklärung , Vorbereitung und Durchführung eines Lehrganges/einer Exkursion, Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Durchführung einer Übungssequenz, Teilnahme an einem Wettbewerb und der Vorstellung des Beitrags, Erstellen einer Filmsequenz, Anfertigung eines Fotoromans, Entwurf und Durchführung einer szenischen Darstellung ...

Grundsätzlich sollte eine GFS aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil bestehen.

Bewertung 

Allgemeine Kriterien

Themenerfassung / - Bezogenheit

Fachliche Richtigkeit und Vollständigkeit 

Struktur

Methodische Durchführung

 

  • Medienkompetenz, sowohl Auswahl als auch Einsatz sind entscheidend.
  • Funktionalität und Zielsetzung werden bewertet.
  • Angemessenheit im Blick auf die Adressaten
  • Eigenständigkeit
  • Transferleistung

 

Schriftlicher Teil

 

  • Gliederung / Inhaltsangabe / Verlaufsstruktur
  • Angabe der Quellen und Materialien
  • Angemessenheit des Umfangs der schriftlichen Ausarbeitung – nach vorheriger  Absprache!
  • Auflistung der Arbeitszeit

 

Mündlicher Teil

 

  • Einhaltung des vereinbarten zeitlichen Umfangs
  • Angemessenheit der Form der Präsentation
  • Sprachliche Ausdrucks – und Vermittlungsfähigkeit

 

Verhalten / Wirkung

Aspekte / Kriterien, die bei der Notengebung zusätzlich berücksichtigt werden:

  • Einhaltung von vereinbarten Terminen (z.B. bezüglich Abgabe, Vorsprechung,  Abgabe von Kopiervorlagen, Präsentation...)
  • Einhaltung des vereinbarten Umfangs des schriftlichen Teils und
  • Einhaltung der vereinbarten zeitlichen Dauer bei der Präsentation.