Die Autorin Ruth Weiss bei uns

Die 93-jährige Ruth Weiss liest aus ihrem Roman „Meine Schwester Sara“ bei uns an der RRS.

 

Ruth Weiss wurde 26. Juli 1924 in Fürth geboren. Aufgrund der jüdischen Herkunft der Familie verliert ihr Vater seine Arbeitsstelle und wandert daraufhin nach Südafrika aus. Drei Jahre später reist Ruth mit ihrer Schwester und ihrer Mutter nach. Sie arbeitet als Journalistin und setzt sichfür die Rechte der schwarzen Bevölkerung und gegen die Apartheid ein.

Im Jahr 2002 erscheint ihr Roman „Meine Schwester Sara“, der dieses Jahr Prüfungslektüre der Zehntklässler ist. Es geht um die in Afrika lebende Familie Leroux, die ein deutsches Waisenkind adoptiert. Sara. Jedoch stellt sich heraus, dass Sara jüdischer Herkunft ist. Daraufhin wird sie von ihrem antisemitischen und rassistischen Adoptivvater verstoßen.

Ruth Weiss hat mit „Meine Schwester Sara“ ein bewegendes Buch geschrieben, das zeigt, wie die Apartheid das Leben der in Afrika lebenden Menschen beeinflusst hat.

 

Uns wurde die große Ehre zuteil Ruth Weiss an unserer Schule willkommen zu heißen. Aus erster Hand erfuhren wir die Hintergründe, die sie zum Schreiben dieses Buches animiert haben und sie erklärte uns, wie Afrika zu dem Land geworden ist, das es heute ist.

Aufgrund ihres hohen Alters von 93 Jahren, las uns ihr Begleiter einige Passagen aus der Prüfungslektüre vor und uns wurde ein Einblick in ihre Biografie „Wege im harten Gras“ gewährt. Am Ende bekamen wir die Möglichkeit ihr einige Fragen zu stellen und durften unsere Bücher von ihr signieren lassen.

 

Alles in einem war die Lesung eine tolle Gelegenheit mehr über Ruth Weiss und ihren Roman „Meine Schwester Sara“ zu erfahren.

 

(ss/em)